King Crimson am 11.09.16 im Admiralspalast in Berlin

      King Crimson am 11.09.16 im Admiralspalast in Berlin

      eine kleine Nachlese zum King-Crimson-Konzert am 11.09.16 in Berlin...leider war es nicht möglich während des Konzerts Bild- und
      Tonaufnahmen zu machen, weil bei der Eingangskontrolle alle Kameras eingesammelt wurden. Weiterhin stand auf 2 Riesenplakaten
      auf der Bühne, dass Aufnahmen verboten seien und man bei Zuwiderhandlung den Saal verlassen müsse.

      Zum Konzert : es wurde uns, wie man es von KC gewohnt ist, schwere Kost serviert. Bedingt durch die 3 Schlagzeuge im Vordergrund
      der Bühne wurden die Sinne des Zuschauers sehr strapaziert. Die Drummer waren bei ihren Einsätzen und Soli zu 100% aufeinander
      abgestimmt (Blickkontakt). Für das Arrangement der Drums zeichnete Gavin Harrison (ex Porcupine Tree), eine bekannte Größe der
      Prog-Szene, verantwortlich. Auch die anderen Musiker waren Jeder eine Klasse für sich. Gitarrist und Sänger Jakko Jakszyk brachte die
      Gesangsparts teilweise sogar besser rüber als im original. Über Saxophonist Mel Collins und Bassist und Stickman Tony Levin muss ich
      wohl kein Wort verlieren, Beide waren Extraklasse. Mastermind Robert Fripp hielt sich dezent im Hintergrund und beobachtete seine Crew
      mit kritischen Blicken. Das erste Set dauerte 80 Minuten und das letzte Stück des Set, 'Red' hat mich dann vom Sitz geholt. Nach einer
      20 minütigen Pause gab es dann den 2. Set mit 3 Zugaben. Auch dieses Set war 80 Minuten lang. Es wurden die alten KC-Hymnen wie
      'In the Court of the Crimson King', 'Starless', 'Level Five' und '21st Century Schizoid Man' und auch der Bowie-Song 'Heroes' gespielt.
      Sie wurden teilweise in Versionen gespielt, dass in mir Massen von Glückshormonen ausgeschüttet wurden. Nach Abschluss des Konzerts
      durften dann ca. 3 Minuten lang Fotos der Band geschossen werden. Mein Fazit : ein sehr sehr gutes Konzert und ein Fest für die Sinne...
      und ich denke mal, dass ich diese Band nie wieder live sehen kann, weil Mr. Fripp ja nun auch mittlerweile 70 Jahre alt ist...
      PS : das Security-Personal sah während des Konzerts sehr gestresst aus. Lag es vielleicht an der schweren Musik ? LOL ;)